Bedarf weiterhin ungebrochen: Fachkräfte im Hotelsektor in Thailand gesucht

Bedarf weiterhin ungebrochen: Fachkräfte im Hotelsektor in Thailand gesucht

Das allgemeine Defizit an Führungskräften mit Managementerfahrung im Hotelgewerbe in Thailand hält in keinster Weise Schritt mit der dynamisch anwachsenden Bettenzahl an den Urlaubsorten. Die Universitäten des Königreiches arbeiten auf Hochtouren, um diesen Bedarf zu decken, doch dieses Vorhaben führt frühestens in einigen Jahren zu einer ausreichenden Versorgung dieses Industriezweiges mit Fachleuten.

Größere Häuser und Hotelketten warten nicht auf die Verfügbarkeit einheimischer Hotelfachkräfte, sondern erwirken sich Arbeitsgenehmigungen für im Ausland ausgebildetes Personal für die entscheidungstragenden Führungsebenen.

Hotelketten stellen Fachkräfte aus Deutschland ein

Nicht selten werden daher von namhaften Hotels die Spitzenpositionen von Leuten besetzt, welche sich ihre Sporen an den Hotelfachschulen in Mitteleuropa verdient haben. Allen voran sichern sich die großen Hotelketten (Sheraton, Hilton, Ramada, Holiday Inn, Hyatt, Amari, usw.) begabte Absolventen mit Karrierewünschen und dem passenden Persönlichkeitsprofil für die hausinternen Nachschulungen und Weiterbildungen. Die klassische Hackordnung der Hotelbetriebe wird gerne beim Jobwechsel mit einem Karrieresprung versehen

Ganz oben auf der Karriereleiter stehen die Hoteldirektoren oder GMs (General Manager). Diese Jobs setzen viel Erfahrung voraus und werden üblicherweise nur über etliche Leitersprossen erreicht. Darunter befindet sich ein mehr oder weniger breit gefächertes Hotelmanagement mit zuständigen Bereichsmanagern.

Hier kennt die Branche den F&B Manager (food & beverage) und weitere Positionen je nach der Größe und dem Bedarf des Hauses. PR Manager bewältigen die Öffentlichkeitsarbeit, Guest Relations Spezialisten kümmern sich um die Gäste und Beschwerden derselben und oftmals gibt es noch Managerjobs für Bereiche, wie zum Beispiel Haustechnik oder Hotelpersonal (human resources). Wer sich hier bereits durch einen vorherigen Job qualifizieren kann, dem steht ein besseres Jobangebot eines größeren Hotels oder in einer bedeutenderen Position schnell zur Verfügung.

Europäische Tugenden sind gefragt

Die nimmersatte Hotelwirtschaft schwört weltweit auf fähige Manager mit mitteleuropäischer Gründlichkeit als Grundvoraussetzung. Ein Großteil der Spitzenhotels in Thailand hat daher oft eine Hotelleitung aus den D-A-CH Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz). In machen Großanlagen rekrutiert sich fast die gesamte Führungsebene aus mitteleuropäischen Managern. Chancen haben zum Beispiel auch begabte Köche, welche an einem Karrieresprung zum F&B Manager interessiert sind. Bei den Managern für die Haustechnik haben geschulte Klimafachleute, Elektriker oder Installateure gute Karten, wenn diese neben den anfallenden Arbeiten auch Serviceteams anlernen und beaufsichtigen können. Alle Fäden laufen immer nach vorgegebenem Schema zusammen, die einzelnen Jobbeschreibungen umreißen benötigte Kenntnisse recht genau. Jedes Hotelsystem verfährt nach eigenen Managementstrukturen und ein gewisses Fingerspitzengefühl dafür ist unabdinglich.

Viel Image, gutes Geld und hohe Erwartungen der Gäste und Hoteleigner

Das Ansehen ausländischer Hotelmanager in Thailand ist sehr hoch anzusiedeln. Wobei aber zu beachten ist, dass dies auch seinen Preis hat. Ein stets perfektes Auftreten und persönliches Engagement in übertragenen Bereichen ist hier sehr förderlich. Kontraproduktiv sind eigene Fehler oder ein attestiertes Fehlverhalten gegenüber den anderen Mitarbeitern oder gar Gästen des Hotels. Der Hotelgast ist immer König und in Thailand gilt dieses ganz besonders als Auswahlkriterium für ein Hotel. Schließlich ist der Sitz der dienstältesten Monarchie dieses Planeten zufällig auch hier. Hohe Standards der Hotels befriedigen Gästeerwartungen, doch die Erwartungen der Kollegen und des Chefs können erdrückend hoch sein, Managementaufsteiger werden meist mit neuen Situationen und Gebräuchen konfrontiert, welche nicht unbedingt auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen oder logisch begründbar sind.

Dadurch trennt sich schnell die Spreu vom Weizen unter den Aspiranten. Wer sich mit der neuen Kultur im Land etwas beschäftigt und nicht beratungsresistent ist, dem verhilft sein Job im Ausland auch zu neuen Qualifikationen und das stößt später ggf. weitere Türen auf. Auslandserfahrung ist nämlich kein käufliches Gut und kann auf keiner Hotelfachschule vermittelt werden. Demjenigen winkt eine Fülle neuer Karrierechancen, der sich in der Fremde als wertvolle Kraft erwiesen hat.

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Michael Schaller
Jahrelange Reisen in Südostasien - besonders in Thailand, Laos und Kambodscha. Daraus entstand eine große Leidenschaft und treue Liebe. Vor Ort setze ich mich tatkräftig für den Elefanten-Schutz ein. Michael findest Du auch bei Google+ und Twitter.
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